LANG - Technologie für die RM Serie

 

Maschinen der RM Serie

Während die ersten zu bearbeitenden Produkte überwiegend flach waren,  sich dieses mit höheren Auflagen und Stückzahlen, besonders in der Druck- und Verpackungsindustrie. Wenn rotativ gedruckt wird, will man auch die nachfolgenden Verarbeitungsschritte wie Motivprägungen, Heißfolienauftrag, Rill-Linien-Prägen und Ausstanzen ebenfalls rotativ vornehmen. Hier spielten jetzt Papier-Bahnbreiten und -geschwindigkeiten eine Rolle, die nach großen und stabilen Werkzeugen verlangten. Für die Walzen- und Zylinderbearbeitung entstand so die LANG RM Serie (= Rund- oder Rotationsbearbeitungsmaschinen), die entsprechend den Anforderungen speziell ausgelegt wurde. Feinste Detail-Gravuren sind für Maschinen dieser Baureihe kein Problem. Eine exakte Reproduzierbarkeit von Folgewalzen ist jederzeit möglich.

 

RM 800S - RM 1200S - RM 1500S - Fräsmaschinen für die Hersttellung von Prägewalzen

Bei der Entwicklung der ersten RM Fräsmaschinen orientierte man sich an den Zylinderabmessungen der für den Zigarretten-Verpackungs-Druck eingesetzten Tiefdruckwalzen. Hier hatten die Drucker ihre Anforderungen hinsichtlich Gesamtlänge, Ballenbreite und –durchmesser vorgegeben. Für rotative Prägewerkezeuge sind Maschinen der RM Serie mit 3-Achsen ( Achsen X, Z, A) ausgelegt. Durch hochgenaue Positionierung der Rundachse wird ein paßgenaues Ineinandergreifen der Patrize und Matrize realisiert. Ein schnelles Abräumen der Flächen der Patrize wird durch den Einsatz von leistungsfähigen Frässpindeln und großen Fräswerkzeugen erzielt.

 

RM 800S / Y - RM 1200S / Y - Fräsmaschinen für die Hersttellung von Prägewalzen und rotativen Stanzwerkzeugen

Für Schneidwalzen benötigt man zum präzisen Herausarbeiten von Schneiden eine weitere, zusätzliche Achse. Daraufhin wurde die Y-Bewegung in den Maschinen integriert. Neben der Achse selbst waren aber noch eine Vielzahl von mechanischen, steuerungs- und softwaretechnischen Ergänzungen notwendig. Diese wurden von LANG erfolgreich in den RM Maschinen mit vierter Achse umgesetzt. Gleichmäßiges Fräsen der Schneiden durch die Bewegung in X,Y, Z und A ermöglicht erst eine bessere Ausarbeitung der Konturen. Schruppen, Fräsen und Finishing auf einer Maschine im weichen oder harten Material ist somit möglich.

 

Maschinenbett aus Granit

Im Vergleich zu Stahl oder Polymerbeton bietet ein Maschinengrundbett aus dem Naturgestein Granit für viele Fräsanwendungen deutliche Vorteile hinsichtlich der Präzision. Der Grund ist der im Vergleich zu Stahl nur halb so große lineare Ausdehnungskoeffizient. Aber auch Polymerbeton liegt bis zu einem Faktor drei über dem Wert von Granit. Für Präzisionsmaschinen von LANG bildet das Maschinenbett aus Granit die optimale Basis. Durch den Einsatz von Granit wird die höchst mögliche Präzision erzielt.

 

Dämpfung

Granit (rot) besitzt sehr gute schwingungsdämpfende Eigenschaften. Stahl (gelb) und Polymerbeton (braun) hingegen verarbeiten Schwingungen nicht optimal. Beim Schlichten kommt der Vorteil von Granit komplett zum Tragen.

 

 

Ausdehnung

Granit (rot) weist die geringste Ausdehnung bei Temperaturänderung (blau) auf. Stahl (gelb) und Polymerbeton (braun) dehnen sich hingegen viel stärker bei einer Temperaturveränderung aus. Diese Eigenschaft spiegelt sich 1 :1 in den bearbeiteten Werkstücken wider. Durch den Einsatz von Granit wird eine höhere Qualität erzielt.

 

Die LANG - Formel

Durchlaufzeit alt - Durchlaufzeit neu = Zeitersparnis von 80%

  • Reduzierung der Nacharbeit
  • kürzere Lieferzeiten
  • Kostenreduzierung
  • Steigerung der Betriebssicherheit durch reduzierung der manuellen Nacharbeit