Historie

 
 
 

LANG Unternehmensgeschichte

Technische Innovationen und das richtige Marketing - wie die Entwicklungsgeschichte von LANG dokumentiert, führt diese Kombination zum Erfolg.

Nicht nur alleine die innovativen Produkte haben LANG zum Marktführer im Bereich des Präzisionsgravierens- und -fräsens und der Positioniersysteme gemacht, sondern auch die Mannschaft, die hinter diesen Produkten steht. Das Ergebnis: Ein ausgereiftes Maschinenprogramm, flinke Maschinenmontage und Abnahme, zuverlässiger Service und Support, Schulungen an Maschinen und Software...in einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis. 

Damit bietet LANG seinen Kunden ein Leistungsspektrum, das ihre Produktivität steigert und den Unternehmen im Wettbewerb ein starkes Profil gibt.

 

1972

 

1972 wurde die Firma von Dipl. Ing Richard Lang ins Leben gerufen. Damals noch in einem alten Bauernhaus und unterstützt durch vier Mitarbeiter, entwickelte er Positioniersteuerungen und Steuerungen für Farbspritzanlagen. 1978 kam mit Karl Lang Know-how aus den Bereichen Magnetbandsteuerungen und Graviermaschinen hinzu. Die erste 2 1/2-D Graviermaschine wurde gebaut. Ziel von Richard und Karl Lang war es damals schon, technisch ausgereifte Lösungen anzubieten, die den Kunden Rationalisierungseffekte und verbesserte Qualität boten.

 
 

1979

 

1979 zählte das Unternehmen bereits zehn Mitarbeiter, neue Entwicklungs- und Fertigungsflächen wurden bezogen. Ab diesem Zeitpunkt befasste man sich bei LANG noch intensiver mit den Themen Gravieren und Fräsen, um neben der ständigen Verbesserung bestehender Produkte auch zu interessanten Neuentwicklungen zu kommen. In diese Zeit fiel die Entwicklung von Steuerungen für die optische Industrie, die heute weltweit im Einsatz sind, und die erste LANG-3-D-Graviermaschine mit Magnetbandtechnik. Kurz darauf folgte die erste Mikrocomputer gesteuerte Graviermaschine LGF-1 mit ebenfalls von LANG entwickelten Rechnersystemen.

 
 

1983

 

1983 wurde die Entwicklung der ersten computergesteuerten Spezialgraviermaschine für Reifenseitenwandformen erfolgreich abgeschlossen. Heute ist die Reifenseitenwandgraviermaschine LGT ein weltweiter Exportschlager von LANG.

 

Die Anforderungen wurden immer größer, die Aufgaben immer komplexer. Die vier Mitarbeiter der ersten Stunde hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 20 Kolleginnen und Kollegen bekommen. Ende 1983 fand der Umzug in das heutige Firmengebäude statt.

 
 

1986

 

1986 wurde die Produktpalette des Unternehmens um die ersten PC-gesteuerten Graviermaschinen der LGP-Serie mit LGF-2-Software und Steuerungspaket erweitert. Die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen war schon immer eine Maxime von LANG. Daraus resultierten eine Vielzahl von Sonderkonstruktionen, die dem Kunden ein Optimum von Effizienz und Wirtschaftlichkeit boten.

 
 

1990

 

Ein Meilenstein der LANG Unternehmensgeschichte war 1990 die Entwicklung der IMPALA-Baureihe, die sich durch ihre Bauweise nicht nur optisch, sondern auch qualitativ vom konventionellen Maschinenbau abhebt. Der Aufbau dieser Maschinen besteht aus dem Urgestein Granit. Über Jahrtausende gefestigt, bearbeitet mit den leistungsfähigsten CNC-Maschinen, ist Granit anerkannt die sicherste Basis für höchste Präzision.

 
 

1991

 

Seit 1991 präsentiert sich das Unternehmen LANG mit einem geänderten Erscheinungsbild, das seinen Ausdruck in dem neuen Firmenzeichen und dem Leitgedanken „Partner für innovative CNC-Technologie“ findet. Partner für innovative CNC-Technologie – eine Partnerschaft mit dem Ziel gemeinsame Erfahrungen unmittelbar auszutauschen, damit dieses Know-how direkt in die LANG Produktpalette einfließen kann. Diese Firmenphilosophie ist der Garant für zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen.

 
 

1995

 

1995 erschloss LANG einen völlig neuen Markt mit dem CNC – gesteuerten Bearbeitungszentrum MAGNUM, welches für Hochgeschwindigkeitsfräsen und Präzisionsformenbau entwickelt wurde. Digitale Antriebe mit Sercos-Schnittstellen, der extrem schwingungsarme Maschinenaufbau aus dem Urgestein Granit und eine schnelle HSC-Steuerung sind die Basis für den produktiven Einsatz im Werkzeug- und Formenbau. Ab diesem Zeitpunkt hat LANG seine Entwicklungsarbeit im Bereich der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung forciert und hier seine Kompetenz aus den Bereichen der Micro-CNC-Steuerungen und der Fräsmaschinen einbringen können.

 
 

1997

 

1996 und 1997 sind wichtige Jahre in der Entwicklung der Fa. LANG. Die großflächige 2D- und 3D-Gravierfräsmaschine ESPADA öffnet für LANG neu den Markt der qualitativ hochwertigen Flachbearbeitung von Acrylglas bis Edelstahl. Schilder, Frontplatten, Profile und werbetechnische Anwendungen können in höchster Präzision bearbeitet werden. Auch wenn die hoch präzise Schrittmotortechnik (6400 Schritte/Motorumdrehung) weiterhin die Hauptantriebstechnologie im Graviermaschinenbereich bei LANG ist, haben Kunden mit der HSE IMPALA 400 S nun auch die Möglichkeit, High Speed Engraving einzusetzen. Neben der gewohnten Präzision bietet diese Maschine erhebliche Zeitgewinne z. B. bei der Stempelproduktion. In 1996 und weitergeführt in 1997 hat LANG mit der Version 2.0 des Relief- und Projektionsprogrammes ZPROJEKT einen Meilenstein im Bereich Design-Software für Gravuranwendungen gesetzt.

 

In der Zwischenzeit wurden die bewährten LANG-Produkte stetig weiterentwickelt; und somit gesellte sich ein weiterer Sprössling zur IMPALA-Baureihe. Die IMPALA 400 S. In bewährter Bauweise hergestellt, jedoch mit dem neuen High-Speed-Engraving (HSE)-System ausgestattet, vereint sie hochdynamische AC-Servo-Antriebe, High-Speed-Steuerung und einen extrem schwingungsarmen Maschinenaufbau. Durch die Übernahme der sogenannten „weichen“ Geschäftswerte (Name, Technologie, Rechte, etc.) des Ende 1996 in Konkurs gegangenen deutschen Hauptwettbewerbers KUHLMANN hat LANG nun nicht nur technologisch sondern auch quantitativ die Marktführerschaft im Bereich des Präzisionsfräsens und –gravierens übernommen. Die LANG Gruppe wurde damit um die KUHLMANN Werkzeug-maschinen + Service GmbH mit Sitz in Bad Lauterberg erweitert. Außerdem wurde damit das Geschäftsfeld um Fräserschleifmaschinen ergänzt. Die langjährigen Erfahrungen beider Unternehmen im Graviersegment prädestinieren LANG und KUHLMANN zu starken Partnern für Fragen rund ums Gravieren und Fräsen.

 

Auch im kleinen aber feinen Geschäftsbereich des LANG Steuerungsbaues wurde 1997 mit dem Auftritt auf der Hannover-Messe das Lieferprogramm erweitert. Laserdigitalisiersysteme und ein neues Bedienprogramm unter MS Windows für die LANG Positioniersysteme MCL und LSTEP zeigen die innovativen Leistungen dieses Bereiches. Ebenfalls in diesem Jahr erkannte LANG das Potential, welches sich hinter der Lasergravur verbirgt. Die Entwicklungsarbeiten zur Lasergraviermaschine SOLERO begannen, welche einen Innovationsschub für Graveure, Werkzeug- und Formenbauer und alle, die in Industrie und Gewerbe kennzeichnen müssen, darstellt. Nahezu unabhängig vom Material arbeitet der Laser schnell, sauber und präzise.

 
 

1998

 

1998 wurde die SOLERO dann erstmals auf der METAV in Düsseldorf vorgestellt und stieß auf große Resonanz.

 

Ein weiteres Highlight präsentierte LANG auf seiner schon bereits traditionellen Hausmesse im April 1999. Die RM 1500 S – der „Herkules“ unter den Spezialmaschinen für die Walzenbearbeitung. Sie ist eine CNC – Graviermaschine im von LANG bekannten Granitaufbau und insbesondere für die Fertigung von Druck- und Prägewalzen mit extrem hohen Werkzeugbedarf spezialisiert. Die RM 1500 S ist mit hochdynamischen AC-Servoantrieben ausgestattet. Das Werkzeugmagazin fasst bis zu 96 Werkzeuge.

 

Am Ende des Jahrtausends rundete LANG sein Maschinenprogramm nach unten ab. Die neue CNC-Gravier- und Fräsmaschine ECOGRAV mit ihrem Arbeitsbereich von 420 x 330 x 100 mm ist besonders für die Fertigung von Kleinteilen in der Schmuckbranche und das Herstellen von Kleinformen geeignet. Durch den steifen, schwingungsdämpfenden Aufbau aus Guß und Stahlelementen eignet sich die Neuentwicklung aber auch hervorragend zum Herstellen von Prägestempeln, Reliefs und Elektroden aus Kupfer, Messing und Stahl sowie von flachen Teilen wie Schilder und Frontplatten.

 

Für die unterschiedlichen Arbeitsaufgaben sind zwei Komplett-Versionen erhältlich. Die Version ECOGRAV „Basic“ ist die ideale Einstiegsmaschine für den preisbewußten Anwender, der nicht auf die LANG bekannten Qualitätsstandards verzichten möchte.

 

Die Variante ECOGRAV „Professional“ zeichnet sich durch weiteres nützliches Equipment und eine leistungsfähigere Hochfrequenzspindel aus.

 

Mit der Software RELIEFDESIGNER entwickelte LANG ein kreatives Werkzeug zur Relieferstellung, Reliefbearbeitung und Fräsdatenerstellung. Optimal abgestimmt auf das bereits umfangreiche Software-programm ist es mit RELIEFDESIGNER unter anderem möglich, aus 2D Vorlagen einfach und schnell 3D Reliefs zu kreieren.

 
 

2000

 

Im Jahre 2000 stellte LANG das bereits vielseitig eingesetzte und bewährte Positioniersystem LSTEP als PCI-Einsteckkarte vor. Diese kompakte hochauflösende Schrittmotorsteuerung entfaltet ihre flinken Fähigkeiten in allen handelsüblichen PC´s. Eine weitere Neuentwicklung ist das Positioniersystem LEA. LEA ist ein kompakter, hochdynamischer Leistungsverstärker für jeweils eine Schrittmotorachse.

 
 

2001

 

Das Highligh des Jahres 2001 war die Entwicklung der 32-Bit CAD/CAM Software LErgoCAD, welche auf der EMO erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Klassische Gravier- und Frästechnik oder Lasertechnik? Dies wird in Zukunft für viele Betriebe keine Frage der Entscheidung mehr sein. Mit LErgoCAD ist man in der Lage, die unterschiedlichen Bearbeitungsstrategien so zu kombinieren, wie es der Aufgabenstellung am besten entspricht. Neben neuen Bibliotheken, Zeichen und Textfunktionen sowie Fräs- und Laserstrategien ist auch die Projektion auf Regelflächen kein Problem. Zusätzlich zu LErgoCAD stellt LANG mit der Software Reliefdesigner eine Software bereit, mit der man auf einfache Weise die komplexesten Reliefs erstellen und die entsprechende CAM Berechnung durchführen kann. Weitere Projekte befinden sich bereits in der Planungsphase. Man darf also gespannt sein.

 
 

2002

 

Im Jahr 2002 setzte LANG mit dem Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentrum "Vari Cube" neue Maßstäbe beim High Speed Milling von Werkstücken bis 2000 kg. Erstmals wurde die Maschine im Sommer auf der Messe Metav in Düsseldorf der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das neue Bearbeitungszentrum von LANG ist als Gantry-Konstruktion mit feststehendem Arbeitstisch ausgeführt. Der vordere Maschinenteil ist als variabler Bereich gestaltet. Er ermöglicht die Integration der Maschine in Fertigungsstrassen ebenso wie die Anbindung von automatischen Werkstückwechseleinrichtungen. Das Werkstück wird während der Bearbeitung nicht bewegt; daher können die Achsen - unabhängig von der Werkstückmasse - auf maximale Dynamik eingestellt werden. Die massive Granitkonstruktion gewährleistet die optimale Einleitung der auftretenden Bearbeitungskräfte in das Maschinengestell bei höchster thermischer Stabilität. Die Vorschubachsen der Maschine sind für Anwendungen im HSC-Bereich optimal ausgelegt. In allen Achsen beträgt die Beschleunigung > 1g.

 

Im April 2002 übernahm Geschäftsführer Herr Kozian 50% der Gesellschafteranteile von LANG.

 
 

2005

 

2005 stellt LANG erstmals sein neues Maschinenkonzept zur Zylinderbearbeitung der Öffentlichkeit vor. Auf der EMO in Hannover konnte das Fachpublikum zum ersten Mal die neue RM 800S begutachten. Zeitgleich wurde in Hüttenberg die erste RM 1200S fertig gestellt. So wurde die RM Serie auf insgesamt drei Maschinen erweitert.

 
 

2006

 

In dem Jahr 2006 konnte LANG gleich zwei neue Erweiterungen vorstellen. Die bewährte Maschine Impala 800S ist nun mit einer 4./5. Achse erhältlich und eröffnet somit dem Anwender weitere Bearbeitungsmöglichkeiten. In dem gleichen Jahr gab es einen weiteren Grund zur Freude, denn die LSTEP Serie hatte Zuwachs bekommen. Mit der LSTEP-PP vereint LANG die Servo- und die Schrittmotortechnik. Diese Steuerung ermöglicht den Betrieb von bis zu 4 Achsen.

 
 

2007

 

Für die Bearbeitung von Schneidwalzen hat sich LANG in 2007 etwas besonderes einfallen lassen. Die Maschinen RM 800S und 1200S können nun mit einer zusätzlichen Achse ausgestattet werden und ermöglichen somit kürzere Durchlaufzeiten bei der Herstellung von Schneidwalzen. Des Weiteren wurde der bewährten LSTEP-PCI ein neues Design verpasst. Durch das Re-Design wurden die Abmessungen der Karte erheblich reduziert.

 
 

2008

 

2008 entwickelt LANG das 5-Achsen-Simultan-Bearbeitungszentrum MC 500 und die RM 500S Laser für die Bearbeitung von Walzen. Des Weiteren kommt die neue 4 Achsen Schrittmotorsteuerung LSTEP PCI express auf den Markt.

 
 

2009

 

Die hochauflösende 4 Achsen Schrittmotorsteuerung LNC compact löst 2009 die MCG Steuerung in allen Maschinen der Impala- Serie ab. Außerdem erscheint LErgoCAD 2.0.

 
 

2010

 

LErgoCAD 3.0 kommt nur ein Jahr später auf den Markt. Zudem ist ab 2010 der Relief Designer 3.0 erhältlich. Die neue Laserbearbeitungsmaschine Pulsaris sowie die nächste Generation der LGT-S werden ebenfalls erstmals vorgestellt.

 

Volker Kozian übernimmt in diesem Jahr die restlichen 50% der LANG GmbH & Co. KG.

 
 
 

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